Griechenland leiht sich kurzfristig Geld

Das schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Wie die Schuldenagentur PDMA am Mittwoch mitteilte, konnten insgesamt 2,925 Milliarden Euro für 13 beziehungsweise 26 Wochen in Form kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden.

Die Rendite der versteigerten Papiere lag - wie bei einer vergleichbaren Auktion im Vormonat - für die dreimonatigen Papiere im Wert von 1,3 Milliarden Euro bei 2,7 Prozent. Auch die Rendite für die sechsmonatigen Papiere im Wert von 1,625 Milliarden Euro blieb im Monatsvergleich unverändert bei 2,97 Prozent.

Athen hat sich das Geld geliehen, weil es am 12. Juni 3,6 Milliarden Euro Schulden refinanzieren muss. In der griechischen Finanzpresse wird damit gerechnet, dass das restliche Geld an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließt. Denn dann dürfte Athen wie üblich im Rahmen eines gesonderten Verfahrens zusätzliche Wertpapiere versteigern.