Regierungskreise: Athen lehnt Verlängerungsangebot ab

Die griechische Führung lehnt nach Angaben aus Regierungskreisen die von den Geldgebern vorgeschlagene fünfmonatige Verlängerung des Hilfsprogramms ab. Die in Aussicht gestellten 15,5 Milliarden Euro seien nicht akzeptabel, da sie nur dafür ausreichten, die griechischen Tilgungsraten in dieser Zeit zu bezahlen, hieß es heute. Stattdessen sei auch ein umfassendes Investitionsprogramm nötig. Athen habe einen «vernünftigen Vorschlag» vorgelegt, der von den Institutionen bislang abgelehnt werde. Am Samstag solle darüber erneut verhandelt werden.