Athener Innenminister schließt vorgezogene Wahlen nicht aus

In Griechenland könnte es vorgezogene Wahlen geben, sollte die Links-Rechts-Regierungskoalition bei der Abstimmung über das neue Hilfsprogramm am Donnerstag auf unter 120 Stimmen fallen. Dies sagte der griechische Innenminister Nikos Voutsis im griechischen Fernsehen MEGA. Mit weniger als 120 Abgeordneten könne man nicht an der Spitze einer Minderheitsregierung das Land führen. Dann gebe es «keine andere Möglichkeit» als Neuwahlen, sagte Voutsis. Laut Verfassung sind für Entscheidungen im Parlament mindestens 120 Stimmen nötig.