Attentat auf Reker: Debatte über rechte Hetze und Politikerschutz

Nach dem Attentat auf Henriette Reker hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen im Fall der gewählten Kölner Oberbürgermeisterin an sich gezogen. Grund ist die besondere Bedeutung des Falls, wie der Generalbundesanwalt erklärte. Er wies insbesondere auf die Schwere der Tat und die vom Beschuldigten angestrebte öffentliche Signalwirkung hin. Die 58-jährige Reker war Samstag vor ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin von einem 44-Jährigen niedergestochen und schwer verletzt worden. Sie ist auf dem Wege der Besserung. Der Täter hat fremdenfeindliche Motive genannt.