Attentäter von Paris wirft Medien Manipulation vor

Bei dem mutmaßlichen Attentäter von Paris ist nach seiner Festnahme ein Brief mit wirren politischen Äußerungen gefunden worden. Nach Angaben der Ermittler wirft der 48-Jährige den Medien darin vor, die Bevölkerung zu manipulieren.

Journalisten würden dafür bezahlt, den Bürgern Lügen aufzutischen, zitierte Staatsanwalt François Molins am Donnerstag bei einer Pressekonferenz aus dem Schreiben.

Der Mann habe zudem in seinen wirren Äußerungen einen «faschistischen Komplott» erwähnt. Dem Festgenommenen werden unter anderem zwei Überfälle auf Medienhäuser und die Entführung eines Autofahrers vorgeworfen. Bei einer der Taten wurde ein Fotoassistent niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt.