Auch Schweiz korrigiert Konjunkturprognosen nach unten

Auch die Wirtschaft in der Schweiz hat nach Einschätzung von Regierungsexperten seit Frühjahr 2014 an Fahrt verloren.

Auch Schweiz korrigiert Konjunkturprognosen nach unten
Rolf Vennenbernd Auch Schweiz korrigiert Konjunkturprognosen nach unten

Deswegen hat die Regierung die Konjunkturprognose jetzt nach unten korrigiert. Für 2014 wird nun mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent gerechnet, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Die Bundesregierung in Berlin hatte ihre Wachstumsprognose für Deutschland bereits am Dienstag gesenkt.

In der letzten Prognose vom Juni hatten die Experten in der Schweiz noch eine Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,0 Prozent erwartet. Auch die Prognosen für das kommende Jahr wurden leicht von 2,6 auf 2,4 Prozent gesenkt.

Sowohl die wirtschaftlichen Impulse aus dem Inland wie aus dem Ausland werden inzwischen etwas schwächer eingeschätzt. Angesichts der langsameren Konjunkturbelebung dürfte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit verzögern und erst im Verlauf von 2015 einsetzen, wie es in der Mitteilung weiter hieß.

Die Risiken hätten sich in jüngster Zeit spürbar erhöht. Vor allem im Euroraum deuteten die schwachen Konjunkturdaten der vergangenen Monate darauf hin, dass die konjunkturelle Erholung noch schleppender vorankomme als bisher schon angenommen.