Auch Sportwelt bestürzt über Anschlag in München

Nach dem Anschlag in München hat auch die Sportwelt mit großer Betroffenheit und tiefer Anteilnahme reagiert. «Trauer, Mitgefühl, Fassungslosigkeit.

Auch Sportwelt bestürzt über Anschlag in München
Andreas Gebert Auch Sportwelt bestürzt über Anschlag in München

Der FC Bayern München ist in Gedanken bei allen Betroffenen», schrieb der deutsche Fußball-Rekordmeister beim Kurznachrichtendienst Twitter. Der neue Trainer Carlo Ancelotti reagierte bestürzt. «Sehr traurig... Unverständlich... Mein tiefes Mitgefühl mit den Opfern und Ihren Familien», teilte der Italiener mit.

«Betet für München», bat Weltmeister Jérôme Boateng. Er sei traurig, solche Nachrichten zu hören, erklärte Bayern-Profi Javí Martinez. «Es muss jetzt aufhören», schrieb der Spanier. Auch Mannschaftskollege und Landsmann Juan Bernat äußerte seine Betroffenheim und sein Mitgefühl für die Betroffenen.

Der Investor des Fußball-Zweitligisten 1860 München, Hasan Ismaik, reagierte «schockiert und fassungslos». Er schrieb: «Ich wünsche Euch viel Kraft in diesen schweren Stunden.» Vom bayerischen Fußball-Bundesligisten FC Augsburg hieß es: «Wir sind fassungslos.»

Tennisspielerin Angelique Kerber schrieb, ihre Gedanken seien in München. Aus den USA erklärte Tennisspielerin Sabine Lisicki: «Ich bin so erschüttert und immer noch sprachlos.» Von der Tour de France aus meldete sich Radprofi Tony Martin. Er sei so traurig, davon zu hören, was passiert sei. «Meine Gedanken sind in Deutschland», twitterte der Zeitfahr-Spezialist.

Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch schrieb, sie sei in Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Skispringer Severin Freund zeigte sich «entsetzt und verstört» und fügte - offenbar mit Blick auf die beginnende Debatte über Hintergründe - hinzu: «Für alles andere ist dann Zeit, wenn mehr über die Umstände bekannt ist, alles andere ist zutiefst respektlos.»