Aufreger auf dem Weg zum ESC-Finale

Um den Eurovision Song Contest (ESC) hat es schon vor der Absage von Xavier Naidoos Teilnahme durchaus häufiger Ärger gegeben.

Aufreger auf dem Weg zum ESC-Finale
Peter Steffen Aufreger auf dem Weg zum ESC-Finale

Einige Beispiele:

- VOR DEM ESC 2015 IN WIEN: Der Sänger Andreas Kümmert sorgt im Vorentscheid für eine große Überraschung. Aus der Wahl des deutschen Vertreters für den ESC in Österreich geht er zwar als Sieger hervor, im letzten Moment macht er aber einen Rückzieher. Letztlich tritt die zweitplatzierte Ann Sophie in Wien an. Sie landet dort auf dem letzten Platz.

- VOR DEM ESC 2013 IN MALMÖ: Der Sieg der Band Cascada über die Bläsergruppe LaBrassBanda beim deutschen Vorentscheid löst 2013 eine erbitterte Diskussion aus. Vor allem das Urteil der Jury wird in Internet-Foren kritisiert. Die fünf Experten, darunter Sänger Tim Bendzko und Schlager-Ikone Mary Roos, hatten in der Live-Show LaBrassBanda nur einen Punkt gegeben, während die Ska-Bläser beim Publikum ganz oben rangierten: Radiohörer gaben ihnen einhellig die volle Punktzahl.

- VOR DEM ESC 1999 IN JERUSALEM: 1999 gewinnt Corinna May den deutschen Vorentscheid, darf aber nicht zum Finale in Israel reisen. Ihr Lied «Hör den Kindern einfach zu» war 1997 mit anderem Text und anderem Sänger auf einer CD erschienen. Der Ersatz «Reise nach Jerusalem» der Band Sürpriz schafft dann einen guten Platz drei beim internationalen Finale des Eurovision Song Contest.