Auftakt im Strafprozess um Pleite von Volkssolidarität-Fonds

Ein halbes Jahr nach dem Ende des ersten Zivilverfahrens befasst sich nun ein Strafgericht mit den Betrugsvorwürfen gegen frühere Manager der Volkssolidarität.

Auftakt im Strafprozess um Pleite von Volkssolidarität-Fonds
Oliver Killig Auftakt im Strafprozess um Pleite von Volkssolidarität-Fonds

Ein heute 63 Jahre alter Ex-Geschäftsführer des Wohlfahrtsverbandes muss sich von heute an wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 144 Fällen und Insolvenzverschleppung vor dem Landgericht Rostock verantworten. Ein zweiter Mann, der an den Vorgängen beteiligt gewesen sein soll, muss nicht vor Gericht. Er ist wegen Demenz nicht verhandlungsfähig.

In den von beiden initiierten Immobilienfonds hatten rund 1600, meist ältere Menschen Teile ihrer Ersparnisse angelegt. In den Fonds sollen dann aber bis 2009 rund 9,5 Millionen Euro versickert sein. Viele Anleger sahen ihr Geld nie wieder.