Ausschreitungen bei Pegida-Kundgebung in Wuppertal

Bei Kundgebungen in Wuppertal von Salafisten einerseits und Rechtsextremisten sowie Pegida-Bewegung andererseits hat es Ausschreitungen gegeben. Die Pegida-Demonstration wurde von der Polizei daraufhin gestoppt und vom Veranstaltungsleiter für beendet erklärt.

Zuvor hatten Vermummte Flaschen und Böller auf Polizisten geworfen. Zu Rangeleien kam es auch, als Polizisten die Teilnehmer einer parallelen Salafisten-Kundgebung durchsuchten.

Insgesamt waren nach Einschätzung der Polizei deutlich weniger als die erwarteten 3000 Demonstranten in der Stadt. Zu der Pegida-Kundgebung kamen rund 1000 statt der erwarteten 2000 Menschen. Bei den Salafisten waren es rund 100 statt der erwarteten 400. Weit mehr als 1000 Polizisten waren im Einsatz.

Auch bei Gegendemonstranten kamen mehrere hundert Menschen zusammen. Vor der Synagoge bezogen sie Stellung gegen die Salafisten-Demonstration ganz in der Nähe. «Es ist ein Unding, dass die Salafisten sich in Sichtweite einer Synagoge versammeln. Ich möchte nicht, dass solchen Leuten das Feld überlassen wird», sagte ein 63-Jähriger.