Ausschussvorsitzende: Hunderte könnten von Edathy-Fall gewusst haben

Von dem Kinderporno-Verdacht gegen Sebastian Edathy könnten sehr viele gewusst haben. Davon geht die Vorsitzende des Bundestags-Untersuchungsausschusses Eva Högl aus. «Das könnten mehrere Hundert gewesen sein», sagte Högl im ARD-«Morgenmagazin». Edathy soll am Mittag als Zeuge im Ausschuss aussagen. Das Gremium will klären, wer wann von den Ermittlungen gegen den Innenpolitiker wusste und ob Edathy gewarnt wurde. Vor der Anhörung will sich Edathy vor der Presse äußern - nachdem er monatelang abgetaucht war.