Australien befürchtet Todesstrafe für zwei Staatsbürger

Nach der Hinrichtung von fünf Ausländern in Indonesien wegen Drogenhandels fürchtet die australische Regierung, dass zwei seit Jahren inhaftierte Landsleute die nächsten Todeskandidaten sein könnten. Man habe Jakarta inzwischen mehr als 50 Mal gebeten, die Todesstrafe gegen die beiden Männer nicht zu vollstrecken, sagte Außenministerin Julie Bishop. Sie waren für schuldig befunden worden, als Anführer eines Schmugglerings Heroin aus Bali herausschaffen zu wollen. Trotz internationaler Gnadenappelle waren am Wochenende in Indonesien mehrere Ausländer hingerichtet worden.