Autobahnschütze: Verteidigung fordert maximal neun Jahre Haft

Der sogenannte Autobahnschütze soll nach dem Willen der Verteidigung für mindestens eineinhalb Jahre weniger ins Gefängnis als zunächst vorgesehen.

Autobahnschütze: Verteidigung fordert maximal neun Jahre Haft
Christiane Gläser Autobahnschütze: Verteidigung fordert maximal neun Jahre Haft

Der Fernfahrer aus der Eifel war im Oktober 2014 für die jahrelangen und wahllosen Schüsse auf Lastwagen zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Durch die Taten wurden auch Menschen verletzt. Weil der Angeklagte in Revision ging und der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil in Teilen aufhob, musste das Landgericht Würzburg neu verhandeln. Der Staatsanwalt plädierte für eine neue Strafe von zehn Jahren und vier Monaten. Das Gericht wollte das neue Urteil noch am Dienstag verkünden.