Bademäntel und die Frauen: Zitate von Udo Jürgens

«Ich habe als junger Mensch am Broadway hinter den Bühnentüren gestanden und die Musik gehört. Ich war unbeschreiblich glücklich und habe mir gesagt, irgendwann mache ich auch Musik, die Menschen glücklich macht.» (dpa-Interview 29. September 2014)

«Viele Lieder sind Evergreens geworden. Das ist ein unglaubliches Glück für mich, dass ich immer wieder den Puls der Zeit getroffen habe.» (dpa-Interview 29. September 2014)

«Man will in meinen Konzerten nicht nur leicht unterhalten werden, man will ein bisschen Seelennahrung.» (dpa-Interview 18. Januar 2009)

«Wenn es keine Literatur, Theater und Lieder gäbe, würden die Menschen nur noch der Gier anheimfallen, wie wir das in den letzten Monaten im Bankenbereich erlebt haben. Die Kultur bewirkt, dass die Menschen eine seelische Bildung haben.» (dpa-Interview 18. Januar 2009)

ÜBER SEIN LEBEN:

«Wenn ich an mein Leben denke, dann ist mir klar, dass ich sehr dankbar sein muss. Dass ich das so verwirklichen konnte, als Musiker und Komponist. Das ist «One in a Million».» (dpa-Interview 19. September 2012)

«Ich habe mir viel mehr erfüllt, als ich je geträumt habe. Und habe immer noch mehr Träume, als ich von mir je erfüllt bekommen kann.» (dpa-Interview 29. September 2009)

ÜBER SEINE BADEMANTEL-AUFTRITTE:

«Bei meinem ersten abendfüllenden Konzert, das war in Hamburg, gab es eine Viertel Stunde lang Sprechchöre. Ich habe mir in der Kabine den Bademantel übergeworfen und bin wieder auf die Bühne. Da hat mein Manager gesagt, das war toll, das behalten wir bei. Und heute ist es so, dass man von meinem Bademantel mehr spricht als von mir.» (dpa-Interview 29. September 2014)

ÜBER DIE FRAUEN:

«Männer, die keinen Erfolg bei Frauen haben, können leichter treu sein.» («Frau im Spiegel», 9. März 2010)

«Meine Geliebten waren alle zufrieden mit mir - meine Ehefrauen nicht.» («Frau im Spiegel», 9. März 2010)

«Probleme habe ich sicherlich mit dem Zustand des Verheiratetseins gehabt. Weil ich es schwierig finde, mein eigenes Leben und meine eigenen Entscheidungen zu teilen.» (dpa-Interview 29. September 2009)