Bahn-Anwalt: Hoher Schaden bei Lokführerstreik unverhältnismäßig

Im juristischen Streit um den Lokführerstreik hat der Anwalt der Deutschen Bahn AG einen hohen Millionenschaden ins Feld geführt. Der deutschen Wirtschaft entstünden pro Streiktag Schäden von rund 100 Millionen Euro, sagte der Anwalt Thomas Uber vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. Der Deutschen Bahn AG werde im Verlauf des größten Streiks in ihrer Geschichte ein Schaden in ebenfalls dieser Höhe entstehen. Die Bahn will der Gewerkschaft GDL den gestern begonnenen Streik gerichtlich untersagen lassen. Der Ausstand soll noch bis Montag früh dauern.