Bahn kritisiert Streik als überflüssig und schädlich

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber hat den Streik der Lokführer scharf verurteilt. Dieser sei überflüssig und schädlich, sagte er im Deutschlandfunk. Vorwürfe der Lokführergewerkschaft GDL, das Management der Bahn habe kein Ergebnis erzielen wollen, wies Weber in der ARD zurück: Es existiere ein Papier mit dem Verhandlungsergebnis. Was fehle, sei die Unterschrift der GDL. Die Lokführer im Güterverkehr streiken seit gestern Nachmittag. Im Personenverkehr begann der Ausstand in der Nacht. Millionen Berufspendler, Geschäfts- und Urlaubsreisende sind davon betroffen.