Bahn-Probleme und Verletzte durch Sturmtief «Mike»

Die Woche vor Ostern hat mit Sturmtief «Mike» begonnen und Bahnreisenden im Norden und Osten Deutschlands Probleme bereitet. Wegen eines Baums, der auf die Gleise gefallen war, war am Morgen die Schnellstrecke Berlin-Hannover stundenlang gesperrt, berichtete ein Bahnsprecher in Berlin.

Bahn-Probleme und Verletzte durch Sturmtief «Mike»
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Ein Güterzug war gegen 1.00 Uhr auf die Zweige und Äste bei Rathenow in Brandenburg gefahren, dabei habe sich der Triebwagenführer verletzt. Um 5.20 Uhr war ein Gleis, um kurz nach 6 Uhr waren beide Gleise wieder freigegeben.

Vorübergehend blockiert war wegen Sturmschäden auch die Strecke von Hannover nach Hamburg. Am Vormittag wurde sie aber wieder freigegeben, sagte ein DB-Sprecher in Hamburg. «Es gibt nur noch Einschränkungen im Sylt-Shuttle-Verkehr bis 18 Uhr», sagte der Sprecher. Bei kräftigem Wind könne der Zug nach Westerland Fahrzeuge mit hohen Aufbauten oder Wohnmobile nicht mitnehmen.

Ansonsten habe sich der Bahn-Fahrplan im Lauf des Vormittags wieder normalisiert, sagte der Bahnsprecher. «Es kann in Einzelfällen noch zu Rückstaueffekten kommen.» Es seien nicht mehr Reisende unterwegs als an anderen Montagen. «Den Osterreiseeffekt hatten wir eher am Wochenende», sagte er.

In der Nacht hatten viele Reisende wegen der blockierten Strecken und der daraus resultierenden Umleitungen Verspätungen von teils bis zu 100 Minuten hinnehmen müssen.