Bahn-Tochter verteidigt Vorgehen nach massiven Zugausfällen in Mainz

Zwei Jahre nach den massiven Zugausfällen im Mainzer Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn ihr Vorgehen verteidigt.

Wegen Personalengpässen war es im Sommer 2013 rund einen Monat lang zu Zugausfällen und Umleitungen gekommen. Die Personalprobleme seien unvorhersehbar gewesen, sagte der Anwalt der DB Netz AG, Marcel Kaufmann, am Mittwoch bei einer Verhandlung vor dem Mainzer Verwaltungsgericht. Die DB Netz AG habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass sie den damaligen Zustand so schnell wie möglich beheben wollte.

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatte die DB Netz angewiesen, den sicheren uneingeschränkten Betrieb wieder aufzunehmen - dagegen klagte die DB Netz. Sie hält die Bundesnetzagentur für zuständig. Eine Entscheidung in dem Streit sollte noch am Mittwoch fallen.