Bahn will Lokführerstreik mit einstweiliger Verfügung beenden

Die Deutsche Bahn will den laufenden Lokführerstreik gerichtlich vorgehen und ihn mit einer einstweiligen Verfügung vorzeitig beenden. Ein entsprechender Antrag werde beim Arbeitsgericht Frankfurt/Main gestellt, kündigte das Unternehmen in Berlin an. Der Fern- und Regionalverkehr ist nach dem Streikstart im Personenverkehr am Morgen laut Bahn «ausgedünnt, aber weitgehend stabil» angerollt. In einer Mitteilung sprach der Konzern von «massiven Beeinträchtigungen» für Reisende und Pendler. Die GDL will mehr als vier Tage die Arbeit ruhen lassen.