Bahn: Zugverkehr läuft nach Streik «weitgehend stabil» an

Nach dem Streik der Lokführergewerkschaft GDL ist der planmäßige Zugverkehr laut Bahn-Angaben «weitgehend stabil» wieder angelaufen. Es sei heute Morgen im Personenverkahr nur vereinzelt noch zu Ausfällen und Verspätungen gekommen, teilte die Deutsche Bahn in Berlin mit.

Bahn: Zugverkehr läuft nach Streik «weitgehend stabil» an
Christoph Schmidt Bahn: Zugverkehr läuft nach Streik «weitgehend stabil» an

«Disponenten hatten zuvor dafür gesorgt, dass die Züge an den Startbahnhöfen bereitstehen.» Der Ersatzfahrplan habe sich während des 43-stündigen Streiks zwischen Mittwochfrüh und Donnerstagabend bewährt. «Trotz massiver Einschränkungen konnte ein Drittel der IC-, EC- und ICE-Züge verkehren», hieß es weiter.

Vom Arbeitsausstand seien etwa 1100 Fernverkehrszüge betroffen gewesen. Nach Bahnangaben wirkte sich der Streik im Osten Deutschlands - auch wegen des höheren Organisationsgrades der GDL - deutlich stärker aus. Hier seien nur etwa 15 Prozent der eigentlich vorgesehenen Züge gefahren, im Westen rund 60 Prozent.

Im Güterverkehr sollte der Streik am Freitag um 9.00 Uhr nach insgesamt 66 Stunden beendet werden. Mehr als zwei Drittel der Güterzüge seien dennoch gefahren. Allerdings würden die Streikfolgen noch einige Tage zu spüren sein, bis alle Rückstaus abgebaut seien, hieß es.