Bahnchef warnt vor Milliarden-Investitionsstau im Schienennetz

Im deutschen Schienennetz fehlen nach Einschätzung von Bahnchef Rüdiger Grube Investitionen in Milliardenhöhe. Angesichts der dramatischen Unterfinanzierung habe die Bahn einen Investitionsstau bei Gleisen, Weichen und Stellwerken von über 30 Milliarden Euro, sagte er dem «Spiegel». Die Länder beklagen bereits seit Jahren, dass zu wenig Geld ins Netz fließe. Zwar würden Bund und Bahn jedes Jahr drei Milliarden Euro in das Netz investieren, doch um die heutige Qualität zu sichern, seien mehr als vier Milliarden Euro pro Jahr nötig, erklärte der Chef des bundeseigenen Konzerns.