Bahn: Jeder dritte Fernzug fährt trotz Streiks

Trotz des Lokführerstreiks konnte am Mittwoch nach Bahnangaben jeder dritte ICE, Intercity oder Eurocity fahren. Im Regionalverkehr gab es teilweise jedoch größere Probleme.

Wie ein Sprecher sagte, gab es starke Beeinträchtigungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Teilweise sei der Verkehr dort komplett zum Erliegen gekommen. «Punktuelle Ausfälle» gab es demnach in Bayern und Hamburg, auch Fahrgäste an Rhein und Ruhr hätten mit Einschränkungen zu kämpfen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte ihre Mitglieder bundesweit zu einem 14-stündigen Streik aufgerufen, beginnend am Mittwoch um 14.00 Uhr. Bei ihren Ersatzfahrplänen stützt sich die Bahn auf beamtete Lokführer und Kollegen, die nicht der GDL angehören.