Bayern sieht «Mein Kampf»-Ausgabe als historische Quelle an Schulen

In der Debatte über den Umgang mit Hitlers Hetzschrift «Mein Kampf» hält Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle den Einsatz der wissenschaftlich kommentierten Ausgabe im Schulunterricht für möglich. Die Neuauflage, die an diesem Freitag in München vorgestellt werden soll, könne vor allem Geschichts- und Sozialkundelehrern als Quelle in der Unterrichtsvorbereitung dienen, sagte Spaenle. Die Urheberrechte an «Mein Kampf», die bislang beim Freistaat lagen, sind zum Jahresende 2015 ausgelaufen.