BEA empfiehlt klare Regeln für Schweigepflicht bei Gefährdung

Die französische Untersuchungsbehörde BEA hat als Konsequenz aus dem Germanwings-Absturz international klare Regeln gefordert, wenn die Gesundheit eines Patienten die öffentliche Sicherheit gefährdet. Damit sollten Gesundheitsdienstleister aufgefordert werden, die entsprechenden Behörden zu informieren, heißt es im Abschlussbericht, der in Le Bourget bei Paris vorgelegt wurde. Bisher sei die ärztliche Schweigepflicht von Land zu Land unterschiedlich geregelt. Der Germanwings-Copilot hat vor dem Unglücksflug 4U9525 nicht über seine Krankschreibung informiert.