Beck fordert in Stuttgart Kerber - Auch Siegemund weiter

Annika Beck hat beim Tennis-Turnier in Stuttgart das mit Spannung erwartete Duell gegen Titelverteidigerin Angelique Kerber perfekt gemacht.

Beck fordert in Stuttgart Kerber - Auch Siegemund weiter
Marijan Murat Beck fordert in Stuttgart Kerber - Auch Siegemund weiter

Die Fed-Cup-Spielerin aus Bonn setzte sich gegen die Italienerin Camila Giorgi mit 6:4, 6:2 durch und trifft nun am Mittwoch auf die Australian-Open-Siegerin. Kerber hatte in der ersten Runde ein Freilos.

Beck benötigte 1:38 Stunden für ihren Erfolg. «Es ist schade, dass wir so früh gegeneinander spielen müssen», sagte sie nach ihrem Erfolg zum bevorstehenden Vergleich mit Kerber. «Ich werde frisch und vorbereitet sein, bin aber definitiv der Underdog. Ich werde versuchen, mein bestes Tennis zu spielen, und dann werden wir sehen.»

Den Sprung in die zweite Runde schaffte auch Laura Siegemund. Die Qualifikantin setzte sich in ihrem Auftaktmatch gegen Anastasia Pawljutschenkowa aus Russland mit 6:0, 7:5 durch. Siegemund benötigte 1:23 Stunden für ihren überraschenden Sieg. Die 28-Jährige trifft bei der mit 759 000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung nun auf die an Nummer vier gesetzte Rumänin Simona Halep.

Am Vortag hatte bereits die deutsche Meisterin Anna-Lena Friedsam ihre Auftakthürde gemeistert. Für Sabine Lisicki kam dagegen das frühe Aus.

Beck musste gegen die Italienerin Giorgi, die nach der Absage ihrer Landsfrau Sara Errani als sogenannter Lucky Loser nachgerückt war, vor allem im ersten Satz hart arbeiten. Zum 4:3 gelang Beck aber das vorentscheidende Break, nach 51 Minuten sicherte sie sich den ersten Satz. Im zweiten Durchgang hatte die 22-Jährige die Partie dann aber im Griff und schaffte schließlich problemlos den Sprung in die nächste Runde.

Siegemund startete gegen Pawljutschenkowa furios und holte sich nach gerade einmal 22 Minuten den ersten Satz mit 6:0. Im zweiten Abschnitt lag die Lokalmatadorin dann ein Break hinten, drehte den Satz aber doch noch zu ihren Gunsten. Jetzt darf sie sich auf ein Duell mit der ehemaligen Weltranglisten-Zweiten Halep freuen.