Bei Anschlägen verletzte Ausländer aus vier Staaten

Bei der Serie von Bombenanschlägen in Thailand sind nach Angaben aus örtlichen Polizeikreisen Ausländer aus vier Staaten verletzt worden. Laut Auswärtigem Amt in Berlin sind darunter drei Deutsche.

«Die deutsche Botschaft steht mit ihnen im Kontakt», sagte eine AA-Sprecherin am Freitag in Berlin. Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft gingen jedem Hinweis auf weitere Verletzte nach. Sie stünden weiterhin in Kontakt mit den thailändischen Behörden.

Thailand war am Donnerstagabend und am Freitag von einer Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden. Insgesamt detonierten mindestens zehn Sprengsätze in fünf verschiedenen Städten, darunter im Badeort Hua Hin. Mindestens vier Menschen wurden getötet. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um Thailänder.

Nach thailändischen Angaben wurden auch zwei Italiener, zwei Briten und vier Niederländer verletzt. Unter den deutschen Verletzten sei eine 20-jährige Frau, zu der es zunächst keine weiteren Angaben seitens der thailändischen Sicherheitsbehörden gab. Die Frau werde in einem Krankenhaus in Hua Hin behandelt, Lebensgefahr bestehe nicht.

Das Auswärtige Amt aktualisierte der Sprecherin zufolge auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand und rät Reisenden zu äußerster Vorsicht.