Beiersdorf gewinnt weitere Marktanteile mit Nivea

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat im zweiten Quartal dank guter Geschäfte mit seinen Pflegeprodukten deutlich zugelegt.

Bei den Marken des Hamburger Konzerns, zu denen neben der Hauptmarke Nivea auch Eucerin und La Prairie gehören, lief es nach den eher verhaltenen ersten drei Monaten zum Sommer hin wieder besser.

Der Umsatz mit Kosmetik stieg in Osteuropa um 6,4 Prozent, in Lateinamerika um 10,7 Prozent. Trotz ihrer Krisen waren die großen Schwellenländer Russland und Brasilien dabei die Wachstumstreiber.

Insgesamt erhöhten sich die Erlöse von April bis Juni um knapp 8 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie Beiersdorf am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis verbesserte sich um mehr als 16 Prozent auf 253 Millionen Euro, der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn um 19 Prozent auf 169 Millionen Euro.

In den ersten sechs Monaten wuchs der Konzernumsatz um 7,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, bei einer Rendite von 14,9 Prozent. Das sei das beste Halbjahres-Ergebnis, das man je erzielt habe.

«Beiersdorf hat in den letzten Monaten kontinuierlich seine Schlagkraft gesteigert», sagte Vorstandschef Stefan Heidenreich. «Zur Jahresmitte haben wir die sehr guten Ergebnisse des Vorjahres übertroffen. Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer weiteren Beschleunigung des Wachstums.»

2015 will der Konzern aus eigener Kraft um drei bis fünf Prozent wachsen. Die operative Rendite - also der Anteil des Gewinns vor Zinsen und Steuern am Umsatz - soll leicht über dem Vorjahr liegen.