Amnesty: Internationale Gemeinschaft hat bei Flüchtlingskrise versagt

Bewaffnete Konflikte in der arabischen Welt und Afrika haben laut Amnesty International die «schlimmste Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg» ausgelöst. In einem Bericht, vorgestellt in Libanons Hauptstadt Beirut, wirft die Menschenrechtsorganisation der internationalen Gemeinschaft schwere Versäumnisse bei der humanitären Hilfe vor. Weil der Lage der Flüchtlinge nicht genügend Aufmerksamkeit gegeben werde, seien Millionen zum Leben in Elend und Tausende zum Tode verdammt. Laut Bericht sind rund eine Million Flüchtlinge dringend auf eine Aufnahme in sicheren Ländernangewiesen.