Bericht: Jesiden sammeln Lösegeld für IS-Geiseln

Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden haben einem Medienbericht zufolge auch in Deutschland Geld zur Befreiung von IS-Geiseln gesammelt. Das Geld sei über Mittelsmänner in die Region gebracht worden, dann sollen Zwischenhändler Geiseln freigekauft haben. Das ergaben Recherchen des Bayerischen Rundfunks und der Wochenzeitung «Die Zeit». Beide Medien sprachen mit mehreren befreiten jesidischen Frauen und einem Verbandsfunktionär. Die Terrormiliz Islamischer Staat missbrauchte die Frauen dem Bericht zufolge als Sex- und Arbeitssklaven.