Bericht: Länderfinanzausgleich erreicht Rekordvolumen

Der umstrittene Länderfinanzausgleich hat im Jahr 2014 ein Rekordvolumen erreicht. Erstmals überwiesen die Geberländer mehr als neun Milliarden Euro an die Nehmerländer, berichtete das «Handelsblatt» unter Verweis auf die Endabrechnung. Demnach wurden 600 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr umverteilt. Mit Abstand größter Zahler bleibe Bayern, das den gesamten Zuwachs fast allein schultern müsse. Baden-Württemberg bleibt zweitgrößter Zahler, gefolgt von Hessen und Hamburg. Die übrigen zwölf Länder blieben laut «Handelsblatt» Nehmer. Größter Profiteur war erneut Berlin.