Bericht: Mehr Kinder bei Regensburger Domspatzen misshandelt

Bei den Regensburger Domspatzen hat es wesentlich mehr Misshandlungsfälle gegeben als bisher angenommen. Das sagte der von Bistum und Chor mit der Klärung des Skandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber der «Süddeutschen Zeitung». Seinen Recherchen zufolge seien von den 1950er bis in die 1990er Jahre hinein mindestens 200 Kinder von Priestern und Lehrern verprügelt und etliche Kinder sexuell missbraucht worden. Die Kirchenleute hätten teils regelmäßig misshandelt, auch Vergewaltigungen habe es gegeben. Details wollte Weber heute vorstellen.