Bericht: Sonderermittler erhebt Vorwürfe gegen USA in NSA-Spähaffäre

Der Sonderermittler der Bundesregierung, Kurt Graulich, erhebt in der Affäre um die NSA-Selektorenliste für den Bundesnachrichtendienst schwere Vorwürfe gegen die USA. Unter Berufung auf den fast 300 Seiten dicken Abschlussbericht schreibt «Spiegel Online», die USA hätten mit ihren Spähzielen klar gegen vertragliche Vereinbarungen verstoßen. Auch deutsche Ziele, die durch das Grundgesetz vor der Ausforschung eigener Nachrichtendienste besonders geschützt seien, seien «in überraschend großer Anzahl» auf der Wunschliste des US-Geheimdienstes NSA zu finden.