Berichte: 102 PKK-Kämpfer bei türkischer Offensive getötet

Bei der Armeeoffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK in der Südosttürkei sind nach Medienberichten seit Mittwoch mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

102 PKK-Kämpfer seien in den Provinzen Sirnak, Diyarbakir und Mardin getötet worden, meldeten die Nachrichtenagenturen Anadolu und DHA am Samstagabend unter Berufung auf Sicherheitskreise. Nach Angaben der Armee erhöhte sich die Zahl der getöteten Soldaten am Samstag auf zwei.

Die PKK-nahe Agentur Firat berichtete, auch acht Zivilisten seien ums Leben gekommen. Die Armee kündigte an, die Operationen würden fortgesetzt, «bis öffentliche Ordnung hergestellt ist».