Berlin fordert von Moskau eindringlich Waffenruhe in Aleppo

Die Bundesregierung hat Russland eindringlich zu einer Waffenruhe in der syrischen Metropole Aleppo aufgefordert. «Das Elend der Menschen ist nicht zu lindern, wenn drei Stunden Feuerpause am Tag verkündet werden», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das solle wie ein Entgegenkommen klingen, sei aber eigentlich Zynismus. Nötig seien umgehend von den Vereinten Nationen kontrollierte Zugänge zur Versorgung der Menschen und ein zumindest befristeter Waffenstillstand. Es sei in erster Linie die Entscheidung Moskaus und der syrischen Regierung, «ob in Aleppo weiter gestorben wird».