Bericht: Beamter warnte frühzeitig vor G36-Mängeln

In der Affäre um das mangelhafte Sturmgewehr G36 der Bundeswehr ist ein kritischer Beamter offenbar mehrfach versetzt worden. Die «Bild am Sonntag» berichtet von einem 61-jährigen Beamten des damaligen Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, der bereits 2006 vor Mängeln gewarnt hatte. Der Waffen- und Munitionsexperte ließ demnach 2006 gutachterlich feststellen, dass für die Herstellung des G36 ein ungeeigneter Werkstoff verwendet werde. Als Reaktion sei er mehrfach versetzt und mit der Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Sturmgewehre betraut worden.