Bericht: Bundesregierung bestätigt NSA-Spionage mindestens bis 2013

Die Bundesregierung hat nach einem Medienbericht in einem Geheimpapier bestätigt, dass der US-Geheimdienst NSA mindestens bis August 2013 deutsche und europäische Ziele ausgespäht habe. Das ZDF-Politmagazin «Frontal21» konnte das Papier nach eigenen Angaben einsehen. Demnach stellte der Bundesnachrichtendienst damals fest, dass die NSA aktuelle Mail-Adressen von europäischen Politikern, Ministerien europäischer Mitgliedsstaaten, EU-Institutionen, aber auch Vertretungen deutscher Firmen ausspähe. Die US-Spionage-Praxis habe gegen deutsche Interessen verstoßen, werde dort eingeräumt.