«Bild»: US-Geheimdienst lässt Zusammenarbeit mit BND überprüfen

In der NSA-Spähaffäre erhöhen die US-Geheimdienste den Druck auf das Kanzleramt. Das schreibt die «Bild» unter Berufung auf eine als «Secret» eingestufte Weisung. US-Geheimdienstdirektor James Clapper lasse die Zusammenarbeit mit dem BND prüfen, weil auf die Deutschen beim Schutz geheimer Dokumente kein Verlass mehr sei. Im Kern gehe es um die Frage, ob das Kanzleramt dem Bundestag Zehntausende Suchbegriffe der National Security Agency herausrücken darf. Diese hatte die NSA dem BND gegeben - mit dem Wunsch, Millionen abgefangener Kommunikationsdaten danach zu durchsuchen.