Bundesregierung verurteilt Anschlag in Frankreich

Die Bundesregierung hat den mutmaßlichen islamistischen Mordanschlag auf eine Gasefabrik in Frankreich verurteilt. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) sprach in Berlin von einem «abscheulichen Attentat».

Im Kurzmitteilungsdienst Twitter schrieb er in einer Mitteilung auf Französisch: «All unsere Solidarität und unser Mitgefühl.»

In die Ermittlungen haben sich inzwischen auch die deutschen Behörden eingeschaltet. Das Bundeskriminalamt (BKA) befinde sich bereits in einem «engen Austausch» mit den französischen Stellen, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mit.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zeigte sich besorgt. «Das ist etwas, was uns besonders bewegt», sagte de Maizière nach der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern in Mainz. Gerade in Fragen der Sicherheit hingen Deuttschland und Frankreich eng zusammen.

Zu Umständen wollte er sich zunächst nicht näher äußern. Bei einem vermutlich islamistisch motivierten Anschlag waren bei Lyon ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. De Maizière sagte: «Deutschland (ist) nach wie vor in einer erstzunehmenden Bedrohungslage.» Die Zahl sogenannter Gefährder sei so hoch wie nie.