Bundeswehr bringt Schiffbrüchige nach Italien - Boote versenkt

Zwei Schiffe der Bundeswehr mit 419 Flüchtlingen an Bord haben die italienische Mittelmeerstadt Reggio Calabria erreicht. Die Männer, Frauen und Kinder waren am Vortag von der deutschen Marine aus Seenot gerettet worden, als sie in drei überfüllten Booten vor der Küste Libyens trieben. Die drei Boote, mit denen Menschenschlepper versucht hatten, die Flüchtlinge von Libyen nach Italien zu bringen, wurden von den Soldaten versenkt. Die Schiffbrüchigen stammen vor allem aus Eritrea, Somalia und Äthiopien.