Burn-out: Neurowissenschaftler suchen nach Schutzfaktoren

Ein Teil der Risiken für Burn-out, Depressionen und erhöhte Stressanfälligkeit liegt in den Genen - ein weiterer Teil aber auch darin, was die Umwelt aus diesen Genen macht.

Burn-out: Neurowissenschaftler suchen nach Schutzfaktoren
Oliver Berg Burn-out: Neurowissenschaftler suchen nach Schutzfaktoren

Das zeigen erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu genetischen, epigenetischen und psychologischen Komponenten der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen diese Erkrankungen.

«Die gute Nachricht ist: Wir wissen, dass uns unsere Gene nicht mehr fatalistisch beeinflussen», sagte der Psychologe und Mediziner Prof. Martin Reuter (Universität Bonn) in Berlin. Er leitet das Projekt Burn-out vs. Depression der Daimler und Benz Stiftung, in dem die Forscher ein ganzheitliches Modell der Stress-Resilienz erarbeiten wollen. Er soll psychologische wie genetische Variablen umfassen und könnte als Basis für individualisierte Therapien dienen.