CDU-Vize Strobl wehrt sich gegen «Zufallsmehrheit» für Homo-Ehe

Mit Verweis auf den Koalitionsvertrag hat CDU-Vize Thomas Strobl Forderungen auch aus der eigenen Partei nach einer Gleichstellung homosexueller Paare abgelehnt. «Wir sollten uns an unsere Verabredungen halten», sagte Strobl der «Frankfurter Rundschau». Der Ruf der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes, Christine Lüders, nach einer fraktionsübergreifenden Bundestagsinitiative für die Öffnung der Ehe sei der falsche Weg. Das Parlament müsse berechenbar bleiben und dürfe nicht mit Zufallsmehrheiten operieren, argumentierte Strobl.