De Maizière erwartet keinen schnellen Kompromiss zu Flüchtlingsquoten

Bundesinnenminister Thomas de Maizière rechnet im Streit um die Flüchtlingsquoten nicht mit einer schnellen Lösung. Der Vorschlag der EU-Kommission wird heute bei einem Treffen der Innenminister aller EU-Staaten in Luxemburg diskutiert. Welcher EU-Staat wie viele Flüchtlinge aus Italien oder Griechenland übernehmen wolle, werde besser erst an zweiter Stelle geklärt, sagte de Maizière im Südwestrundfunk. Frankreich und Deutschland wollen zunächst eine Einigung darüber, aus welchen Herkunftsländern Flüchtlinge überhaupt ein Bleiberecht erhalten sollen.