Deutsche Marineschiffe liegen mit Schiffbrüchigen vor Reggio Calabria

Zwei Schiffe der Bundeswehr mit mehr als 400 Flüchtlingen an Bord haben die italienische Stadt Reggio Calabria erreicht. Die Männer, Frauen und Kinder waren gestern gerettet worden, als sie in drei überfüllten Booten vor der Küste Libyens trieben. Die Schiffbrüchigen sollen im Laufe des Tages an Land gehen. Im April waren bei Unglücken mit Schlepperbooten hunderte Menschen ertrunken. Die Bundesregierung beschloss daraufhin, dass sich die Bundeswehr an der Seenotrettung beteiligen soll.