Ex-NSA-Chef warnt vor ausuferndem Streit in der Spähaffäre

Der ehemalige Chef des amerikanischen Geheimdienstes NSA, Michael Hayden, gibt Deutschland wie auch den USA Schuld an der Zuspitzung der Spähaffäre. Deutsche Parlamentarier hätten durch die Veröffentlichung geheimer Informationen das Vertrauen der USA verletzt, sagte der bis 2009 als CIA-Direktor amtierende Hayden dem ZDF. Aber auch die NSA hätte Vertrauen missbraucht, falls sie den Bundesnachrichtendienst tatsächlich für das Ausspähen deutscher und europäischer Firmen und Institutionen einspannen wollte.