Gedenken an DDR-Volksaufstand vor 62 Jahren

Die Bundesregierung und der Berliner Senat haben an der Opfer des niedergeschlagenen DDR-Volksaufstandes vor 62 Jahren gedacht.

Gedenken an DDR-Volksaufstand vor 62 Jahren
Kay Nietfeld Gedenken an DDR-Volksaufstand vor 62 Jahren

Auf dem Friedhof in der Berliner Seestraße legten Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (beide SPD) am Mittwoch Kränze nieder.

Nahles sagte, der 17. Juni 1953 sei ein Tag deutscher Freiheitsgeschichte, auf den die Bürger stolz sein könnten. Der Aufstand mahne, sich überall auf der Welt gegen Unterdrückung und Gewalt einzusetzen. Die Erinnerung müsse bewahrt bleiben, so Nahles. Die DDR-Führung habe bis zum Schluss versucht, die Erinnerung an das Aufbegehren von 1953 zu ersticken.

Vor 62 Jahren waren in rund 700 DDR-Orten mehr als eine Million Menschen auf die Straße gegangen. Der Aufstand wurde mit Panzern der sowjetischen Besatzungsmacht niedergeschlagen. Nach Angaben des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam starben 50 Aufständische sowie fünf Vertreter der DDR-Sicherheitsorgane.