Germanwings-Hinterbliebene lehnen Schmerzensgeld-Angebot ab

Hinterbliebene der Germanwings-Katastrophe haben das Schmerzensgeld-Angebot der Lufthansa als «unangemessen» abgelehnt. Die Angehörigen seien zornig über das Verhalten der Airline, teilte Rechtsanwalt Elmar Giemulla mit. Das angebotene Schmerzensgeld sei mit pauschal 25 000 Euro «zu wenig», sagte er und forderte mindestens 100 000 Euro für jedes Opfer. Giemulla vertritt nach eigenen Angaben 36 Familien. Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März in den französischen Alpen kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben, darunter viele Deutsche.