Maas verteidigt Vorratsdatenspeicherung gegen Kritik

Justizminister Heiko Maas hat die Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung gegen scharfe Kritik verteidigt. «Die Speicherfristen sind weit kürzer, der Zugriff auf die Daten deutlich schwerer als zuvor», sagte Maas nach dem Kabinettsbeschluss zur Wiedereinführung des Ermittlungsinstruments. Die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit werde gewahrt. Die Bundesregierung will eine Speicherung von Telekommunikationsdaten für maximal zehn Wochen zulassen, damit Ermittler bei der Bekämpfung von Terror und schweren Verbrechen darauf zugreifen können.