Neue NSA-Spähliste - BND-Chef: Wir sind abhängig, nicht die USA

In der Affäre um die Zusammenarbeit der Geheimdienste BND und NSA sind neue Listen mit fast 460 000 Suchbegriffen aus den USA aufgetaucht. Darüber berichtete nach Medieninformationen ein leitender BND-Mitarbeiter im Untersuchungsausschuss. BND-Präsident Gerhard Schindler räumte vor dem Gremium Versäumnisse ein. Wie «Der Spiegel» berichtet, beriet Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch mit dem Sicherheitskabinett über die Affäre. Das Gremium habe diskutiert, wie man mit dem Wunsch des Bundestages umgehe, die umstrittene Selektorenliste der NSA einzusehen, ohne eine Krise mit den USA auszulösen.