NSA-Spähaffäre: Kanzleramt widerspricht BND

Das Kanzleramt hat Angaben des Bundesnachrichtendienstes über eine frühzeitige Information zu problematischen US-Spionagezielen in Europa widersprochen. Er habe erst 2010 erfahren, dass der US-Geheimdienst NSA die Daten bestimmter europäische Ziele wie die des Rüstungskonzerns EADS ausspähen wollte. Das sagte der Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Klaus-Dieter Fritsche, vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Zu diesem Zweck soll die NSA entsprechende Suchkriterien an den BND gegeben haben.