Opposition: Kanzleramt beaufsichtigt BND zu lasch

In der Affäre um Datenspionage der Geheimdienste wirft die Opposition dem Bundeskanzleramt eine zu lasche Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst vor. Das Kanzleramt übe gar keine richtige Aufsicht aus, sagte der Grünen-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, Konstantin von Notz, der dpa. Das Kanzleramt wolle gar nicht alles wissen, sagte die Linken-Obfrau Martina Renner. Heute vernimmt der Ausschuss den ehemaligen BND-Chef Ernst Uhrlau. Er war zudem Leiter der für den BND zuständigen Abteilung sechs des Kanzleramts.